Gäste Tagebuch URLAUB AUF SAN PEDRO |
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Dieses Tagebuch ist hier so, ungekürzt und unverändert, wie es unsere Gäste an Freunde und Bekannte, und an uns, per e-mail geschickt haben, abgedruckt: Sonnabend: In der
beginnenden Morgendämmerung wiegen
sich Bougainvilleazweige mit lila Blüten, umrankt von
Blättern eines Papayabaumes, vor dem weit geöffneten Fenster.
Vogelgezwitscher begleitet das entfernte Geräusch der
Brandung. Eine leise Brise streicht durch die großen Blätter
der Bananenstauden, direkt unter unserem Fenster. Amseln scharren im
getrockneten Bananenlaub auf der Suche nach einem schmackhaften
Frückstück. Der Tag auf der Finca San Pedro
(www.San-Pedro.de) auf Teneriffa beginnt!
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![]() von San Pedro über die Mauer geguckt |
Nach einem
herrlichen Aufenthalt
gemeinsam mit Jeannique und Konstanze vor 4 Jahren haben Karl-Heinz und
ich uns diesmal allein einen Herbsturlaub auf der Finca San Pedro
gegönnt. Das Wetter war diesmal nicht so hochsommerlich, wie
damals, aber 24
Grad C im Schatten sind Ende Oktober auch nicht zu verachten. Die Familie Wackerhagen verwöhnte auch dieses Mal wieder ihre Gäste nach Strich und Faden mit selbstgemachter Marmelade, frischen Tomaten, Melonen, Papaya, und Avocado von der Finca, zum Frühstück und einem freundlichen, diskreten Service, wann immer von uns erwartet. Als einzige, vor den anderen Gästen, waren wir beide jeden Morgen Punkt 8.30 Uhr, zum Frühstück, zur Stelle. Gut gestärkt konnte das Tagwerk beginnen: |
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Sonntags findet in Tacoronte ein Bauernmarkt statt. Ich konnte dem aus einem Faß abgefüllten Weißwein nicht widerstehen. Aroma und Geschmack stellten sich dann als ziemlich gewöhnungsbedürftig heraus, so daß wir stets 2 Gläschen brauchten, bevor wir ihn „genießen“ konnten. Wir waren aber geheilt und wagten keinerlei Weinkauf mehr. Dafur aber waren die Liköre, und "mojos verdes" und "mojos rojos" so ganz nach unserem Geschmack. |
| Das
ethnographische Museum Casa de Carta
sollte heimgesucht werden. Es ist jedoch derzeit geschlossen wegen
„reforma“. Die geteerte Straße entlang der Küste endet in
Punta de Hidalgo und so machten wir uns auf Schusters Rappen auf den
Weg. Da Karl-Heinz nicht auf die Sandalen verzichten mochte und
mich auch von deren Nutzen
überzeugt hatte, schafften wir lediglich den Anfang eines
ausgetrockneten Flußbettes. Es war äusserst unbequem und
gefährlich über Stock und Stein zu klettern. Für den
Anfang war es auch schon genug waren wir doch bereits 1 ¼
Stunden unterwegs. Der Magen machte sich bemerkbar und so wurde in El Prix ein Fischlokal angesteuert, was wir nicht bedauert haben. Nun waren wir allerdings so voll gestopft, daß wir für jede weitere Wanderung zu träge waren und die Finca San Pedro dazu einlud den Rest des Nachmittags am Pool, mit herrlichem Blick über den Atlantik, zu verbringen. |
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Montag ging es bei strahlendem
Sonnenschein auf, in das Anagagebirge. Die alten Lorbeerwälder
wurden gebührend bewundert. Ich warte ab, ob mein winziges
Lorbeerchen vor
der Haustür auch noch Baumgröße erreichen wird
(wahrscheinlich nicht zu meinen Lebzeiten).Im Laufe der Fahrt
näherten sich uns die Passatwolken und verließen uns
wieder. Es war herrlich gespenstisch! |
| Nach der Fahrt durch dieses traumhafte Gebirge erreichten wir Benijo an der Küste und marschierten frohgemut entlang der Steilküste. Wir genossen den unbeschreiblichen Blick und waren mit einer Wanderung von 1 ½ Stunden sehr zufrieden (Wir haben Ferien und wollen es nicht übertreiben!) Natürlich lockte wieder ein Fischlokal, aber diesmal ein alterprobtes. Das Resultat war dann wieder dasselbe wie am Tag vorher (bitte nachlesen). |
20 cm grosse Blüten aud San Pedro |
Dienstag
durchquerten wir das
Tenogebirge auf dem Weg zu dem berühmten Las Americas, im
Süden der Insel. Im Gebirge wollte das Töpfereimuseum in
Arguayo besucht werden. Dies dachten wir wenigstens, aber es war
geschlossen. In Adeje konnten wir einen Blick in die alte Kirche
werfen, allerdings etwas behindert durch schwarze Gitter. Wir machten uns auf, zum Einstieg in den Barranco del Infierno. Allerdings schreckte uns zunächst der Name und die Hitze. Ein gigantischer Eindruck, vor soviel wilder Natur! |
| In Playa
de las Américas besuchten
wir lediglich das Gran Hotel Bahia del Duque. Wir kämpften uns
durch div. Baustellen, benutzten den Dienstboteneingang und haben uns
dann hoffnungslos verirrt. Zu guter Letzt gelang es uns doch noch,
diesem
"El Dorado" zu entkommen! Ein 5-Sterne Luxushotel, dieser Art, ist dann
doch gewöhnungsbedürftig! Los Gigantes, im Süden, hat uns völlig abgeschreckt und als Hoffnungsschimmer lockte Masca. Die Fahrt durch das Gebirge war so beeindruckend wie bereits vor 4 Jahren. Es ist toll! Ihr wollt wissen, was wir für den Rest des Tages gemacht haben? Natürlich: zurück in den Norden, an den Pool, zur Finca San Pedro. |
Naturschtzpark:
Rambla de Castro |
Mittwoch blieb der Fiat
Brava mit seinen 103 PS vor der Finca stehen. Wir wanderten in den der Finca unmittelbar benachbarten Naturschutzpark, der Rambla de Castro, bestaunten die beeindruckenden kanarischen Palmen, bewunderten die vielen Eidechsen, machten Bekanntschaft mit einem Einheimischen und genossen die Wanderung entlang der Steilküste mit ihren vielfältigen Ausblicken. Als Lohn all dieser Freuden gab es in einer deutschen Enklave ein Weißbier vom Hofbräuhaus München für mich! Herz was willst Du noch mehr! Den restlichen Tag verbrachten wir wie gehabt und erholen uns, ganz, wie im Urlaub! |
Holzbalkone in Orotava |
Am Donnerstag wurde La Orotava besichtigt . Die Kirche Nuestra Senora de La Concepcion war geöffnet und wir konnten uns in aller Ruhe dort aufhalten. Eine alte Gofiomühle lockte mit ihrem unwiderstehlichen Geruch zur Besichtigung. Karl-Heinz genoß lieber den Ausblick ins Tal. Die prächtigen Casas de los Balcones reizten zum Eintreten. Wir waren noch ziemlich früh dran, so daß wir ohne viel Rummel durchschlendern konnten. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt schloß sich an, bevor wir unseren Parkplatz wieder dem freien Markt überließen (2-3 Autos lauerten bereits darauf). |
| Nun auf in die Höhe: der Pico del Teide zeigte sich in seiner ganzen Pracht. Auf dem Hin- und Rückweg durchquerten wir eine Wolkenschicht, aber die Vulkangegend bot sich uns unter gleißender Sonne dar. Immer wieder wurde angehalten, etwas gelaufen und das Vulkangestein abgetastet. Ich finde diese Gegend immer wieder äusserst interessant und bezaubernd! Im höchstgelegensten Dorf (1.400 m) Teneriffas namens Vilaflor galt unser Blick der alten Pinie El Pino Gordo. Nachdem es nun bereits fast 15.oo Uhr war, drängte unser Magen auf den Besuch eines Fischlokals. Da Karl-Heinz und die Töchter vor 4 Jahren sehr gut in Los Abrigos gespeist hatten, machten wir uns auf den Weg. Der Ort hatte sich zu seinem Nachteil verändert (Neubauten!). Allerdings schmeckten die Meeresfrüchte, nach wie vor, ausgezeichnet – mit bekanntem Resultat. |
Dattelpalme auf San Pedro |
Der
Freitag war für Puerto de la
Cruz reserviert. Wir erledigten die letzten Besorgungen, speisten,
vorzüglich, in der Altstadt von Puerto de la Cruz, in einem
Fischlokal (endlich gab es wieder Weißbier) und marschierten auf
dem Zahnfleisch (ich) zum Auto, das wir beim Botanischen Garten geparkt
hatten. Da Karl-Heinz noch sehr fit war, steuerte er, kurz vor der Finca San Pedro, den Strand von El Socorro, an und wir tauchten in die Fluten des Atlantik. Es war herrlich erfrischend (fand ich auch!). Abends saßen wir am Pool und schauten etwas wehmütig auf das Meer, denn morgen gehts nach Hause, nach Emmerting. |
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Am Samstag war die Rückreise
angesagt.
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